• Der Kibale Nationalpark ist eines der letzten erhaltenen tropischen Waldgebiete in Uganda. Der Park beherbergt die größte Vielfalt von Primaten in ganz Ostafrika und ist Heimat für nahezu 1.500 Schimpansen, Ugandas größte Population dieser vom Aussterben bedrohten Art. Die hohe Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zeigt die intakte biologische Vielfalt des Parks. Vor der Umsetzung des Projektes litt das Gebiet unter starkem Vegetationsabbau und Bodenerosionen, auf Grund andauernder konsumtiver Nutzung und Entwaldung. Durch die Wiederaufforstungs- und Erhaltungsmaßnahmen auf einer Fläche von insgesamt ca. 10.000 Hektar, trägt das Projekt heute zum Klimaschutz bei, indem die Bäume bei der Photosynthese Kohlenstoff aus der Luft binden, und schützt gleichzeitig die regionale Biodiversität.

    Die lokale Bevölkerung profitiert durch die rund 260 entstanden Arbeitsplätze des Projektes. Hinzukommend konnten sich Tourismusmöglichkeiten entwickeln, wodurch die lokale Wirtschaft verbessert wurde. Für die nachhaltige Forstwirtschaft, die positiven Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und die biologische Vielfalt wurde das Projekt zusätzlich mit den FSC und CCBS ausgezeichnet.

    Der Kibale Nationalpark liegt im ostafrikanischen Land Uganda. Der Park beginnt ca. 20 km süd-östlich der Stadt Fort Portal, der Hauptstadt des Westlichen Distrikts Kabarole.

    Beitrag zu den Zielen Nachhaltiger Entwicklung oder Sustainable Development Goals (SDGs)

    • Ziel 4 - Bildung: Förderung von Umweltbildung und -Bewusstsein der Bevölkerung, Vermittlung von Kenntnissen zur Waldbewirtschaftung
    • Ziel 8 - Arbeitsplätze, Wirtschaftliches Wachstum: Beschäftigungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung, z.B. Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, Tourismus
    • Ziel 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz: Erhalt eines wichtigen Kohlenstoffspeichers
    • Ziel 15 - Leben an Land: Schutz von natürlichen Lebensräumen und Erhalt der biologischen Vielfalt
    Verifizierung:RINA Services S.p.A.
    Zertifikats-Typ:VCS, CCBS Gold Level
    Jährliches Volumen:74.181 t CO2-Äquivalente